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52 Games – “Natur”
Die verschiedenen Settings in denen Videospiele angesiedelt sind, sind mindestens genau so zahlreich wie die Genres unseres Hobbys. Städte, Weltraum, Himmel, Hölle und sogar Traum- und Geisterwelten sind oft verwendete Schauplätze. Meine Spielebibliothek betrachtet, muss ich allerdings ein echter Naturbursche sein. Zumindest digital. Da kommt mir das Wochenthema des #52Games Projekt von Zockwork Orange doch sehr gelegen. Natur, huh? Also all das, was nicht von Menschenhand geschaffen wurde, somit nicht künstlich hergestellt oder kreiert ist. Im ersten Moment verbinde ich Natur mit allem was „draußen“ ist. Draußen im Wald. Draußen in den Bergen. Draußen in der Dunkelheit.
Die Natur ist aber nicht nur Schauplatz. Manchmal, schaut man sich z.B. diverse Aufbaustrategie- oder Puzzlespiele an, ist sie auch elementarer Bestandteil der Spielmechanik oder wird selbst zu einem der größten Gegners des Spielers. Für diesen Artikel habe ich ein Spiel gewählt in dem die Natur zwar hauptsächlich Schauplatz ist, aber auf Grund ihrer Gegebenheiten ungemein zur Atmosphäre beiträgt. Ich würde glatt behaupten, dass dieser Titel ohne die Natur niemals so schön schaurig und beängstigend gewesen wäre. Ich spreche von Alan Wake!
Alan Wake, wer es noch nicht kennt, ist ein Survival-Horror 3rd-Person „Shooter“, der sehr stark an die Horrorliteratur eines Stephen Kings erinnert. Der titelgebende Held ist ein Bestseller Autor, der unter einer Schreibblockade leidet und mit seiner Freundin deshalb einen Kurztrip in das fiktive Örtchen Bright Falls unternimmt, welches im US-Bundesstaat Washington gelegen sein soll. Das Drama lässt nicht lange auf sich warten und so wird die Geliebte von einer unbekannten Kraft in den neben dem Ferienhaus gelegenen See gezogen. Alans Versuch sie zu retten endetet in einem Blackout und er erwacht erst Tage später in seinem verunfallten Auto. Die spannende, übernatürliche Story spielt zwar auch gelegentlich in Bright Falls, die meiste Zeit ist man allerdings draußen in der Wildnis.
Entwickler Remedy hat hier wirklich fantastische Arbeit geleistet. Vor einem tun sich dicht bewaldete Täler und schneebedeckte Berge auf, in der Nacht hüllt das Mondlicht alles in ein schauriges Licht, Nebelschwaden liegen in der Luft. Da man es in Alan Wake mit dem Übernatürlichen zu tun bekommt, schafft die Wildnis einfach eine verdammt stimmige Atmosphäre. Was wartet hinter dem nächsten Baum? Was war das für ein Schatten im Nebel? Wer versteckt sich in dieser Höhle?
Aber nicht nur die beängstigende Nacht, auch der Tag ist sehenswert. Ich erwischte mich tatsächlich dabei, wie ich an einem Aussichtspunkt stehen blieb und den Blick über die digitale Landschaft schweifen ließ. Zu schön sieht Alan Wake selbst auf der Xbox auf. Einziger Kritikpunkt: Remedy hat es, bis auf gelegentlich angreifende Vogelschwärme, doch irgendwie versäumt, Tiere in das Spiel einzubauen. Vielleicht sind die aber auch auf Grund der vielen Jäger in Bright Falls geflüchtet. Wer weiß?
1 Kommentar52 Games – Kälte
Zockwork Orange hat bereits letzte Woche das Projekt “52Games” gestartet. Jede Woche gibt es ein Thema (wie etwa in der letzten Woche “Neubeginn”) zu dem dann die teilnehmenden Autoren ein Spiel aussuchen und einen Artikel darüber schreiben. Ich steige diese Woche auch mit ein und das Thema diesmal ist “Kälte”. Statt einen Artikel zu schreiben habe ich mal aus meinen liebsten Rollenspielen Musik rausgesucht und sie in einen kleinen Mix gepackt. Während ihr also die hoffentlich wunderbaren Beiträge der anderen Teilnehmer lest, gibt es hier die passende kalte musikalische Untermalung. Na, wer kennt alle Titel?
[via ZwO]
4 KommentarePolygon Award 2011

Die coolen Kids kommen ja angeblich immer zu spät auf die Party. Daher kurz vor Ende hier mein Beitrag zum Polygon Award vom Spieleblog Polyneux.de. Gesucht wurden die Lieblingsspiele 2011 der deutschen Blogosphäre. So ein unabhängiger Award ist eine schöne Sache. Ich selbst lese überwiegend Blogartikel oder höre Podcasts um mich über neue oder kommende Titel zu informieren. Ein richtiges Gaming-Magazin hab ich mir schon lange nicht mehr gekauft und auch die größeren Websites meide ich meistens. Zu überladen, Autoren die ich nicht kenne und dann überall diese Trolle. Schauder! Ich vertraue da lieber auf die Meinung von Personen deren Geschmack ich besser kenne oder zumindest gut einschätzen kann. Für mich war es ein recht schönes Jahr, mit vielen abwechslungsreichen Titeln. Es folgen meine Lieblingsspiele des vergangenen Jahres in willkürlicher Reihenfolge. Wirkliche Überraschungen finden sich in meiner Liste allerdings nicht. Vorsatz für 2012: PLAY ALL THE GAMES!
Portal 2
War Rätseln jemals schöner? Portal endlich eingebettet in eine Story, gespickt mit fiesem Humor und Charakteren die man sofort in sein Herz CPU schließt. Wheatley, GLaDOS und der fette Adler Chell waren definitiv ein Highlight, auch wenn die Rätsel etwas kniffliger hätten sein können. Absolut empfehlenswert im CoOp Modus und auch beim zweiten Mal noch spaßig.
Bulletstorm
Scheiß doch auf Duke Nukem. Grayson Hunt ist da! Einer meiner Überraschungshits des Jahres. Punktete bei mir vor Allem durch schönes Leveldesign, das arcadelastige Highscore System und abgefahrene Bosskämpfe. Ein Ego-Shooter der sich zum Glück nicht ernst nimmt und somit besser ist als jeder Call Of Battlefield Teil.
Skyrim
I used to be a hero like you but then i got an arrow to the knee!
Bastion
Zutaten: Eine Priese Diablo, eine gut verrauchte Stimme und ein treibender Soundtrack irgendwo zwischen Dubtechno und Indiepop. Gut geschüttelt, ein bisschen Pastelltöne hinzugerührt und fertig ist ein grandioser Indie-Titel. Das Erstlingswerk von Supergiant Games ist vielleicht das beste Spiel des vergangenen Jahres. Vielleicht.
Shadows Of The Damned
Der zweite dreckige Anti-Held der es in meine Liste geschafft hat. Pubertärer Humor, gespickt mit ein paar Spritzern Kacke und Dämonenpisse. Me Gusta! Sicherlich technisch nicht das beste Spiel des vergangenen Jahres, aber auch keine Standardware die nach ein paar Wochen wieder vergessen ist. Zu Unrecht ein Underdog!
Batman: Arkham City
Eigentlich kann ich den Namen Batman gerade nicht mehr hören. Neuer Batman Film, neues Batman Bühnenstück (WTF?), Batman, Batman, Batman. Arkham City war aber leider zu gut um es nicht zu erwähnen. Das Spiel ist kurzweilig und bietet dennoch sehr viel Abwechslung. Und jetzt mal ehrlich. Wer hat sich nicht dabei erwischt 30 Minuten einfach sinnlos über die Insel zu fliegen, nur um zu schauen wie lang man in der Luft bleiben kann ohne einmal festen Boden zu berühren?
[/Umzug]

Melde mich hochoffiziell aus meiner Umzugs-Renovierungs-Gedöns Pause zurück. Die neue Wohnung ist soweit eingerichtet, lediglich ein paar Kleinigkeiten fehlen noch. Das fürchterliche Bild oben enstand mit der iPhone-App Dermandar und zeigt zumindest unscharf mein Wohnzimmer und im Hintergrund das noch etwas unaufgeräumte Schlafzimmer. Problematisch war es ein Fernsehrack zu finden, in dem ich meine Sammlung unterbekomme, da ich dank der Türen und dem Fenster kein allzu großes stellen kann. Das Regal neben dem Fernseher war dann aber ein ganz guter Kompromiss. Auch mein geliebtes Consollection-Poster hat endlich seinen idealen Platz über dem Sofa gefunden und genau an diesen Ort werde ich mich jetzt auch begeben, um das erste mal in der neuen Behausung die Box anschmeißen. Leider sind Warhammer 40k: Space Marines und Dead Island noch auf dem Weg zu mir, aber der Stapel mit unfertigen Titeln muss ja auch mal schrumpfen. Ich hau mich auf die Couch!






